In Italien wird das Getreide Dinkel (ital. farro) wieder neu entdeckt. Bereits bei den alten Römern war der Dinkel das Hauptgetreide und wurde - ebenso wie im Mittelalter - aufgrund vieler positiver Eigenschaften hoch geschätzt: Dinkel ist kaum anfällig für Schädlinge und ist besonders reich an Vitaminen und Mineralstoffen.
Dinkel hat hervorragende Backeigenschaften, weswegen wir Dinkel in Deutschland vor allem als Brotgetreide kennen. In Italien dagegen wird Dinkel gerne in verschiedenen Rezepten verarbeitet, von denen wir Ihnen hier gerne einige Kostproben geben möchten.
Auch auf dem Landgut Il Poggio in der Toskana wurde die alte Tradition des Dinkelanbaus wiederentdeckt. Dort können Sie vor Ort das Getreide erwerben und/oder in einem Kochkurs einige toskanische Rezepte kennenlernen, z.B. die toskanische Dinkelsuppe (zuppa di farro).
Als antipasto (italienische Vorspeise) empfehlen wir Ihnen einen italienischen Dinkelsalat: Dinkel wird wie Reis weichgekocht und gesalzen. Nachdem der Dinkel abgekühlt ist, mischen Sie ihn mit kleingeschnittenen Tomaten und reichlich kleingezupftem Basilikum. Mit gutem Olivenöl, Salz und Pfeffer abschmecken - eine Köstlichkeit!
Dinkel kann auch gut mit Pesto gegessen werden, was eine einfache und vollwertige Mahlzeit darstellt, die auch von Kindern gerne gegessen wird: der Dinkel wird ebenfalls wie Reis weichgekocht und gesalzen, anschließend mit Pesto vermischt und mit geriebenem Parmesan serviert. In Deutschland erhalten Sie Dinkel in gut sortierten Naturkostläden.