
Landgut Il Poggio
Weingut Orzale
Poggio Leone
Brolio Quinto
Florenz
Hotel Rotelle
Elba
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Sughera
Das Dorf Sughera mit ca. 150 Einwohnern gehört gemeinderechtlich zum ca. 8km
entfernten Montaione. Die typisch toskanischen Natursteinhäuser reihen sich
entlang der schmalen Hauptstraße, an deren Ende die langgestreckte
Zypressenallee des Landgutes Il Poggio beginnt. An heißen Sommerabenden
sitzen die Dorfbewohner vor Ihren Häusern und lassen den Tag ausklingen. Zu
jeder Tageszeit treffen sie sich in der Bar/Trattoria Fossetti direkt am
Dorfplatz: morgens die Frauen, um in dem dazugehörigen Tante-Emma-Laden
einzukaufen und abends die Männer, um Karten zu spielen oder ein
Fußballspiel im Fernsehen in der Bar anzuschauen.
Besonders bei den Spielen
der Fußball-Weltmeisterschaft geht es hoch her. Ausländische Gäste aus den
umliegenden Anwesen sind jederzeit gerne gesehen, ohne jedoch das Leben der
Einheimischen durcheinander zu bringen.
In den siebziger Jahren, als in der Toskana die große Landflucht einsetzte,
drohte das Dorf mehr und mehr zu verarmen. Sogar der Dorfpfarrer, ein echtes
Original, versuchte diesem Trend entgegenzuwirken, indem er eine kleine
Schuhfabrik gründete, die der Bevölkerung die Möglichkeit geben sollte, hier
ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Es war jedoch erst die Entwicklung des
Tourismus in der Gegend um Montaione, die die Landflucht stoppte und wieder
Arbeitsplätze schaffte. Heute sind die Häuser in Sughera alle sehr schön
hergerichtet und es gibt wieder junge Familien hier.
Heute betreibt der Dorfpfarrer übrigens eine kleine Pizzeria am Ortseingang
nahe der Kirche. Wir geben jedoch definitiv der Trattoria Fossetti den
Vorzug.
Trefflich beschrieben ist das Leben in Sughera in den Kurzgeschichten von
Bernd Karl Stammler "Toskanische Impressionen", die Sie auch bei uns
erhalten können.
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